Düsseldorf (ots) - Inhaltlich und gestalterisch komplett neu
konzipiert, bietet die ARAG Website www.ARAG.de den Besuchern einen
optimierten Bedienungskomfort. Kunden und Interessenten finden noch
schneller und einfacher Informationen zu allen ARAG Produkten, zu
vielfältigen Serviceangeboten wie dem ARAG Rechtsnavigator sowie zum
ARAG Konzern.
"Mit unserem neuen Internet-Auftritt führen wir die Besucher von
www.ARAG.de schnell und einfach ans Ziel. Dabei erleichtern die klare
Bildsprache, kurze informative Texte, die Einbindung interaktiver
Elemente wie Podcasts sowie zahlreiche Visualisierungselemente und
Infografiken den schnellen Zugang zu den Informationen rund um die
ARAG und ihre Produkte", erläutert Hanno Petersen, ARAG
Konzernvorstand für IT und Betriebsorganisation.
So können sich die Homepagebesucher unter "Angebot und Beratung"
einen tabellarischen Überblick über alle ARAG Versicherungsprodukte
verschaffen - logisch sortiert nach Lebens- und Themenbereichen. Bei
jedem Einzelprodukt führt der Klick auf standardisierte Schaltflächen
zu weiteren Informationen und Beitragsrechnern mit deren Hilfe der
Interessent seine individuelle Prämie ermitteln kann. Grafische
Übersichten zeigen bei Produkten mit Wahlmöglichkeiten im
Leistungsumfang auf einen Blick, welche Leistungsbausteine in welcher
Produktvariante enthalten sind. Will ein potenzieller Kunde ein
Produkt kaufen, kann er je nach Wunsch entweder eine Online-
Angebotsanforderung abschicken, sich die Telefonhotline anzeigen
lassen oder einen persönlichen ARAG Partner in seiner Nähe suchen.
Ausgewählte Versicherungen können auch gleich online abgeschlossen
werden.
Neben zahlreichen kunden- und verbraucherorientierten Features im
Bereich "Service" ist der "Rechtsnavigator" unter der Rubrik "Thema:
Recht" ein besonderes Service-Highlight: Mit seiner Hilfe können User
über bestimmte Lebensbereiche und Suchbegriffe mit einem Klick
verschiedenste Informationen rund ums Recht abrufen - in Form von
Rechtstipps, Ratgebern, Broschüren, Urteilen, juristischen
Beispielfällen und für ARAG Kunden kostenfreie Mustervorlagen. "Mit
diesem einzigartigen umfangreichen und zugleich übersichtlichen
Serviceangebot unterstreicht die ARAG einmal mehr ihre Rolle als
starker Partner für Recht und Schutz", unterstreicht Konzernvorstand
Hanno Petersen.
Unter "Die ARAG" präsentiert sich der ARAG Konzern als Unternehmen
mit den wichtigsten Daten, Fakten und Informationen. Darüber hinaus
werden speziellen Zielgruppen wie Journalisten, Anwälte oder
Vertriebspartner in eigenen Bereichen relevante Informationen
bereitgestellt. So haben beispielsweise Rechtsanwälten erstmals -
neben der Anwaltshotline und der Online-Schadenmeldung - auch
direkten Zugriff auf sämtliche ARAG Versicherungsbedingungen seit
1954.
Der Relaunch der Website www.ARAG.de, die zuletzt 13 Millionen
Seitenaufrufe im Jahr verzeichnete, wurde in rund acht Monaten
realisiert. "Für einen komplett neu aufgebauten Web-Auftritt ist das
ein Spitzenwert. Auch hier zeigt sich wieder die Stärke der ARAG als
ein Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen", so Hanno
Petersen. Als externer Dienstleister wurde die Berliner Agentur
mediaworx beauftragt. Im Jahr 2009 werden auch sukzessive die ARAG
Internet-Auftritte der internationalen ARAG Gesellschaften dem neuen
Erscheinungsbild angepasst.
Der ARAG Konzern ist der international anerkannte unabhängige
Partner für Recht und Schutz. Die ARAG ist das größte
Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Mit mehr als 3.300
Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und
Beitragsvolumen von knapp 1,4 Milliarden EUR. Außerhalb Deutschlands
ist die ARAG in weiteren zwölf europäischen Ländern und den USA für
ihre Kunden aktiv. Auf dem US-amerikanischen Rechtsschutzmarkt nimmt
die ARAG heute eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist der
Konzern in Spanien und Italien mit seinen Rechtsschutzprodukten
Marktführer.
Originaltext: ARAG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/29811
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_29811.rss2
Pressekontakt:
ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
Klaus Heiermann
Leiter Hauptabteilung
Konzernkommunikation
Telefon: +49 (0)211 963-2219
Fax: +49 (0)211 963-2220
klaus.heiermann@ARAG.de
www.ARAG.de
Berlin (ots) - Anti-Atom-Bürgerinitiativen und
Umweltorganisationen rufen zu Protesten gegen die Wintertagung des
Deutschen Atomforums am Mittwoch 4. Februar in Berlin auf -
Propagandaveranstaltung der Atomwirtschaft soll symbolisch umzingelt
werden - Laufzeitverlängerung alter Atomkraftwerke vergrößert das
Katastrophenrisiko, verschärft das Endlagerproblem und verhindert den
Übergang in verantwortbare Energieerzeugung auf Basis Erneuerbarer
Energien.
Berlin, 3. Februar 2009: Umweltorganisationen und
Anti-Atom-Initiativen rufen gemeinsam zu Protesten gegen die
Wintertagung des Deutschen Atomforums in Berlin auf. Nach einer
Demonstration, die am morgigen Mittwochnachmittag (4. Februar, 17
Uhr, U-Bahnhaltestelle Zinnowitzer Straße) von der Zentrale des
Atomkraftwerksbetreibers Vattenfall zum Tagungsort führt, soll die
Veranstaltung mit einer Menschenkette umzingelt werden, um so die
Propaganda des Atomforums symbolisch unter Quarantäne zu stellen.
Schon der Titel der Atomkrafttagung "Energieverantwortung für
Deutschland" sei eine irreführende Anmaßung der Konzerne. Denn diese
nähmen mit ihren alternden Atommeilern Tag für Tag die Möglichkeit
einer Großkatastrophe in Deutschland billigend in Kauf, erklärten
Vertreter des Online-Netzwerks Campact, der BI Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des Bund für
Umwelt und Naturschutz (BUND) heute in Berlin. Anmaßend sei es
ebenso, eine Technik für die Zukunft zu preisen, deren Ende unter
aktiver Mitwirkung und mit Zustimmung der Atomkraftwerksbetreiber
erst vor wenigen Jahren gesetzlich festgeschrieben wurde.
"Wer sich heute wieder für längere Laufzeiten alter Atomkraftwerke
stark macht, verbarrikadiert zwangsläufig den Weg in ein modernes
Energiesystem", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Dies
gelte jenseits des Katastrophenrisikos, das allein schon einen
Weiterbetrieb von Atomkraftwerken unverantwortlich mache. Baake
erinnerte daran, dass die Branche der Erneuerbaren Energien nach
eigener Einschätzung schon in elf Jahren (2020) fast jede zweite
Kilowattstunde zum deutschen Strombedarf beitragen kann. Die
schwankende Stromeinspeisung aus den "neuen Grundlastkraftwerken auf
Basis von Wind und Sonne" erfordere eine technische Infrastruktur,
die darauf flexibel reagieren könne. "Atomkraftwerke können das
ebenso wenig wie riesige Braunkohlemeiler." Stattdessen müsse in
großem Stil in Regelkraftwerke, den Umbau der Stromnetze und
Speichertechnologien investiert werden. Diese Konsequenz sei bisher
viel zu wenigen Entscheidungsträgern in Politik und Energiewirtschaft
bewusst.
Klaus Brunsmeier, stellvertretender BUND-Vorsitzender: "Der
Betrieb von Atomkraftwerken ist und bleibt unverantwortlich." Auch
die Endlagerfrage sei weiterhin ungeklärt. Daher fordere der BUND den
sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. "Das Risiko eines schweren
Atom-Unfalls steigt mit dem Alter der Reaktoren überproportional an",
so Brunsmeier weiter. Dies belegten regelmäßig die
Störfallstatistiken, in denen Altreaktoren wie Brunsbüttel, Krümmel
und Biblis auf den vorderen Plätzen rangieren. Die Gründe für die
Unfälle und anhaltenden Probleme seien die grundsätzliche
Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie und die daraus resultierenden
hohen Anforderungen an die Sicherheitstechnik, die jedoch vielfach
nicht mehr ausreichend nachgerüstet werde. Denn bislang sei davon
ausgegangen worden, dass diese Meiler bald vom Netz gehen müssten.
Brunsmeier: "Wenn Politiker von CDU und FDP auf die Atomlobby
hereinfallen und Laufzeitverlängerungen fordern, spielen sie ein
hochriskantes Spiel, bei dem nur die Konzerne gewinnen." Diese
könnten bei Weiterbetrieb ihrer Altmeiler bis zu 300 Millionen Euro
pro Jahr an Zusatzgewinn verbuchen: "Das Risiko für diesen privaten
Profit tragen wir alle."
Der Vorsitzende der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Gerhard
Harder, erinnerte daran, dass über ein halbes Jahrhundert nach dem
kommerziellen Start der Atomenergie weder in Gorleben noch sonst wo
auf der Welt ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle existiere. "In
einer solchen Situation, die Atommüllhalden durch
Laufzeitverlängerungen weiter vergrößern zu wollen, ist das exakte
Gegenteil von `Energieverantwortung für Deutschland`". Aufgabe der
Atomkraftwerksbetreiber sei es, stattdessen die desaströsen
Ergebnisse der deutschen Endlagerpolitik zur Kenntnis zu nehmen, die
nach Jahrzehnten der Lösungssuche nun in Asse und Morsleben zu
bewundern seien. "Die logische Konsequenz der Politik und der
Unternehmen müsste eigentlich lauten: Ausstieg sofort."
Für die Organisatoren der Protestaktionen - das Online-Netzwerk
"Campact", das bundesweite Bündnis ".ausgestrahlt" und "niXatom" -
erklärte Campact-Sprecher Christoph Bautz, die vergangenen Jahre
hätten "hinreichend bewiesen, dass die Politik ohne den unmittelbaren
Druck aus der Bevölkerung einen Atomausstieg, der diesen Namen
verdient, nicht hinkriegt." Demonstrationen und massenhafte
Online-Proteste müssten "allen Politikern auf allen Ebenen und in
allen Parteien unmissverständlich klar machen, dass mit einem
Bekenntnis zu Atomkraftwerken in Deutschland auch 2009 keine Wahlen
zu gewinnen sind". Die für Mittwoch geplante Umzingelung der
Wintertagung stellten die "Propagandalügen der Atomlobby symbolisch
unter Quarantäne." Bautz rief Atomkraftgegnerinnen und
Atomkraftgegner vor allem in Berlin auf, an Demonstration, Kundgebung
und Umzingelung des Atomforums am Mittwoch um 17 Uhr teilzunehmen.
Die Demonstration beginnt an der U-Bahnhaltestelle Zinnowitzer
Straße. "Alle müssen wissen: In diesem Jahr wird sich entscheiden, ob
die Hasardeure der Atomenergie und das große Geld noch einmal die
Oberhand gewinnen."
Mehr Informationen unter: www.atomforum-umzingeln.de
Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22521
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22521.rss2
Pressekontakt:
Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe (DUH),
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Tel.: 030-2400867-0, 0151- 55 01 69
43, baake@duh.de
Christoph Bautz, Geschäftsführer Campact, Artilleriestr.6, 27283
Verden; Tel. 04231-957445, 0163 - 5957593, bautz@campact.de
Klaus Brunsmeier, Stellvertretender BUND-Vorsitzender, Am Köllnischen
Park 1, 10179 Berlin, Mobil: 0173 - 9271221, Email:
presse@bund.net
Gerhard Harder, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.,
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow, Tel 05841-4684, 0170 - 476 1201, Fax:
05841-3197, GerhardHarder@bi-luechow-dannenberg.de
Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4,
10178 Berlin, Tel. 030 - 2400687-0, 0171 - 5660577, rosenkranz@duh.de
Bonn (ots) - Türkische Einwanderer und ihre Kinder sind die mit
Abstand am schlechtesten integrierte Einwanderergruppe in
Deutschland. Das belegt jetzt eine Studie des Berlin-Institutes.
Dreißig Prozent der hier lebenden Türken und Türkischstämmigen haben
keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent erreichen die allgemeine
Hochschulreife. Auch in der Berufswelt hat diese Gruppe die
geringsten Erfolge unter allen Einwanderern.
Ist die deutsche Integrationspolitik misslungen? Werden die Türken
mit ihren Problemen in Deutschland alleine gelassen?
Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde unter anderem mit
Maria Böhmer (CDU Integrationsbeauftragte der Bundesregierung),
Seyran Ates (Rechtsanwältin), Kenan Kolat (Türkische Gemeinde in
Deutschland) und Reiner Klingholz (Berlin-Institut).
Wiederholung um 00.00 Uhr und Donnerstag um 9.15 Uhr.
Originaltext: PHOENIX
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6511
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6511.rss2
Pressekontakt:
PHOENIX
PHOENIX-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 193
Fax: 0228 / 9584 198
Bonn (ots) - Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhardt Baum (FDP)
hat sich für höhere Tarifabschlüsse ausgesprochen. In der
PHOENIX-Sendung "Unter der Linden" sagte er: "Es ist ja die Frage,
wie wir Konsum anstoßen, wie wir die Leute veranlassen, Geld
auszugeben. Ich bin dafür, dass man die Tarifabschlüsse nicht so
rigoros macht wie in den letzten Jahren, dass man den Arbeitnehmern
mehr Geld in die Hand gibt." Zu den aktuellen Konjunkturpaketen sieht
er keine Alternative. "Wenn man nichts täte, bräche alles zusammen",
so Baum. Allerdings müsse man das Richtige tun. "Ich habe meine
Zweifel, ob in diesem Konjunkturpaket nur das Richtige drin ist, also
Dinge, die uns wirklich weiter bringen." Eine gesetzliche Begrenzung
der Neuverschuldung und eine entsprechende Festlegung im Grundgesetz
nannte Baum "eine ganz schwierige Sache". "Meinetwegen sollte man das
als Zielstellung noch härter verankern in den Gesetzen. Ob man das
nach Karlsruhe bringen kann, das könnte ich jetzt nicht sagen."
Je-doch gebe es sicher Extremfälle, etwa wenn die Staatsfinanzen ins
Wanken kämen und keine Perspektive mehr da wäre für die nächsten
Generationen
Ebenfalls in der PHOENIX-Sendung sprach sich der Grünen-Politiker
Sven Giegold für eine entsprechende gesetzliche Verankerung aus.
"Immer dann, wenn die Wirtschaft lief, hat die Politik das mit dem
Rückzahlen (der Schulden) nicht auf die Reihe bekommen, deshalb finde
ich das auch wichtig, dass das in die Verfassung geschrieben wird."
Entscheidend sei, dass der Haushalt "weiterhin konjunkturell atmet,
sonst erzeugt man damit Arbeitslosigkeit", so Giegold. "Es muss
gleichzeitig so flexibel sein, dass es eben ein Handeln in so einer
Krise ermöglicht, sonst kann die Verfassung zu einer Art Falle
werden, die uns am Schluss noch mehr Arbeitslosigkeit und womöglich
noch mehr Schulden einträgt." Der Grünen-Politiker warnte vor
apokalypti-schen Aussagen, dass die Staatsschulden nicht
zurückzahlbar seien: "Man darf etwas nicht schlechter reden als es
ist, weil dann irgendwann niemand mehr an das Öffentliche glaubt. Und
wohin das führt, haben wir mit der Krise ja gesehen."
Originaltext: PHOENIX
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6511
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6511.rss2
Pressekontakt:
PHOENIX
PHOENIX-Kommunikation
Ingo Firley
Telefon: 0228 / 9584 195
Fax: 0228 / 9584 198
![]()